Öffnungszeiten

1. Advent – 15.01. und
Juni - September:
tägl. 11:00 – 17:00 Uhr
16.01. – 31.05. und
Oktober – November:
Di – So 11:00 – 16:00 Uhr

Eintrittspreise

Kategorie Preis
Eintritt allgemein 3,50 €
ermäßigt (Kinder, Schüler,
Studenten, Schwerbeschädigte)
2,00 €
Kinder unter 3 Jahre freier Eintritt
Familienkarte
(2 Erwachsener mit mindestens
2 Kindern unter 16 Jahre)
7,50 €
Erwachsenengruppe pro Person
(ab 10 Personen)
2,50 €
Schulklasse/Kindergartengruppe
inkl. Führung mit Voranmeldung
25,00 €
bis
35,00 €
Führung einfach 25,00 €
Führung ab 30 Personen 35,00 €

Postanschrift

Norddeutsches Krippenmuseum
Heiligengeisthof 5
18273 Güstrow
+49 (0) 3843 466 744
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info@norddeutsches-krippenmuseum.de

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Weihnachtskrippen in Heilig Geist -
M. u. Dr. R. Ringguth-Stiftung
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Evangelische Bank Kassel
Zahlungsgrund:
Spende für Norddeutsches Krippenmuseum
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15 Jahre Norddeutsches Krippenmuseum - Krippen, Bräuche und Traditionen

Foto: Schimmelreiter-Krippe
Schimmelreiter-Krippe

Das Motto der Weihnachtssaison im Norddeutschen Krippenmuseum lautet in diesem Jahr „15 Jahre Norddeutsches Krippenmuseum – Krippen, Bräuche und Traditionen“. Dahinter verbirgt sich zum einen das nicht schwer zu eratende 15-jährige Jubiläum des Bestehens des Museums und zum anderen werden mit der neuen Ausstellung Bräuche und Traditionen zur Weihnachtszeit aus unterschiedlichen Ländern präsentiert. Wem fallen da nicht spontan Väterchen Frost oder Santa Claus ein?

Aber was verbirgt sich zum Beipsiel hinter dem Begriff Schimmelreiterzug? Der „Schimmelreiterzug“ ist ein überlieferter Brauch aus christlicher und heidnischer Zeit. In der Zeit zwischen Weihnachten und Epiphanias, den 12 wilden Nächten, zog der Schimmelreiterzug durchs Land. Eine Gruppe junger Leute, zum Teil verkleidet, liefen lärmend durch die Dörfer, klopften an die Türen und erbaten ihren Obolus. Alle Figuren hatten ihre Bedeutung. Zum Beispiel der Bär, mit Erbsenstroh umwickelt, tanzt in der Stube und versuchte die Mädchen zu packen, um mit ihnen zu tanzen. Der Schimmel mit Reiter sprang über Bänke und Tische von wildem Peitschengeknalle unterstützt. Der Storch stöberte mit seinem langen Schnabel überall herum und schnappte nach jungen Frauen, denen er auch manchmal ins Bein biss und zwickte.

Oder wer weiß, auf was die Tradition der Herstellung von Rauschgold-Engeln zurückgeht? Hätten Sie gewusst, dass die Bezeichnung "Rauschgold-Engel" auf Messingblech (auch Rauschgold genannt) zurückzuführen ist. Rauschgold-Engel sind seit dem Ende des 18. Jahrhundert bekannt und eng mit dem Puppenmacherhandwerk der Stadt Nürnberg verbunden.

In der neuen Ausstellung werden unter anderem auch Tragekrippen aus Polen und der Ukraine gezeigt. Sie können z. B. mit beweglichen Figuren ausgestattet sein, so dass die Weihnachtsgeschichte vorgespielt werden kann. Im polnischen Krakau gibt es auch heute noch einen Wettbewerb um die schönste selbstgemachte Tragekrippe, auch Szopkas genannt.

Wenn Sie diese und weitere Informationen interessieren, kommen Sie ab 26.11.2022 in das Norddeutsche Krippenmuseum. Ab 1. Advent gelten wieder verlängerte Öffnungszeiten. Es ist täglich von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

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